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  • KVA Bern Forsthaus - komplette Abwasser- und Flugaschenbehandlungsanlage
  • KEBAG Emmenspitz - erstmaliger Einbau FLUREC-Verfahren


 

BSH FLUWA Systeme können sich durch Einsparungen in den Deponieauslagen selbst finanzieren und reduzieren die CO2 Ausstösse.

Der Return on Investment (ROI) kann je nach Anlage und Umfeld
4-5 Jahre betragen. Die Anlagen haben eine Laufzeit bis zu 20 Jahren.
Die umweltfreundliche Technologie bringt markante CO2 Einsparungen durch Einsparungen von Betriebsmitteln.

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Flugaschenwäsche

(FLUWA- Verfahren)


Das Verfahren der sauren Flugaschenwäsche nutzt die in der Abschlämmung der nassen Abgasreinigung vorhandene Säure, um die mobilisierbaren Metalle aus den Aschen zu extrahieren.

In einem ersten Schritt wird das im Wäscherwasser enthaltene Quecksilber durch eine Adsorption an einem Selektiv-Ionentauscher abgetrennt und gleichzeitig aufkonzentriert (BSH-Mercury-Ion-Verfahren).
Um eine möglichst hohe Beladung des Ionentauscherharzes zu erzielen, wird das Wäscherwasser filtriert und damit von den noch vorhandenen Feststoffen befreit.

Die Extraktion der Schwermetalle aus der Flugasche erfolgt in einer Rührkesselkaskade, wobei die Asche im Waschwasser suspendiert wird. Dabei gehen die Schwermetalle weitgehend in Lösung, während inerte Matrixelemente wie Aluminium-, Eisen-, und Siliciumoxid überwiegend im Feststoff verbleiben. Zudem wird durch die Reaktion des sulfathaltigen Wäscherwassers mit dem Calcium der Flugasche und der zur pH-Regelung zugesetzten Kalkmilch Gips gebildet und ausgefällt.

Die entfrachteten Feststoffe werden auf einem Vakuumbandfilter entwässert und im Gegenstrom nachgespült. Dieser Rückstand erfüllt in der Schweiz die Richtlinien zur Ablagerung von Reststoffen (TVA-Eluattest) und kann zusammen mit Schlacke deponiert werden.

Das schwermetallhaltige Filtrat wird der Abwasserbehandlung (Hydroxidfällung mit Kalkmilch oder Natronlauge) zugeführt.

Der Hydroxidschlamm wird in einem Kerzenfilter oder einer Filterpresse filtriert und entwässert. Dank der hohen Konzentration an Zink und der weitgehenden Vorabtrennung von störenden Begleitstoffen (Calciumsulfat, Quecksilber, Chloride) eignet sich dieses Material als Sekundärrohstoff zur Zinkgewinnung.



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