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Reststoffe


Das Ziel der Abfallverbrennung ist die möglichst vollständige Verbrennung von Abfällen mit gleichzeitiger Minimierung der Schadstoffe, die über die Verbrennungsprodukte in die Umwelt gelangen.

Im Wesentlichen fallen bei der Abfallverbrennung folgende Rückstände an:

•    Schlacke                                      200 bis 250 kg/ t Abfall
•    Kessel- und Elektrofilterasche       20 bis   40 kg/ t Abfall
•    Salze und Reaktionsprodukte         2 bis     5 kg / t Abfall

Daraus geht hervor, dass sich der grösste Teil der nicht organischen (nicht brennbaren) Bestandteile der Abfallverbrennung in den Rückständen wiederfindet.



Direkte Entsorgung

 • Die Schlacke wird nach mehr oder weniger aufwändiger Aufbereitung (z.B. Aussortierung von Schrott) meistens deponiert, in Deutschland auch als Füllmaterial in Salzstöcken und im Strassenbau verwendet.
 • Die Kessel- und Elektrofilterasche sowie die Reaktionsprodukte der Rauchgasreinigung werden in Salzbergwerken eingelagert.


Chemisch-physikalische Behandlung der Reststoffe aus der Abfallverbrennung

Nachhaltiger und umweltfreundlicher ist die möglichst weitgehende Behandlung der Reststoffe mit dem Ziel, wertvolle Metalle zurückzugewinnen und die Toxizität der Reststoffe auf ein Minimum zu reduzieren.

BSH hat dazu verschiedene Verfahren entwickelt, von denen einige bereits langjährig betriebserprobt sind.


 

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